Blütenpollen - ein gesundes
Naturprodukt

Blütenstaub oder "der" Pollen (Einzahl) ist die männliche Keimzelle der Blütenpflanzen. Je nach Pflanzenart unterscheiden sich die einzelnen Pollenkörnchen in Farbe, (von hellgelb bis dunkelbraun), Form, Größe und Geschmack (von süß bis bitter). Die Bienen brauchen den Pollen als Eiweißquelle zur Aufzucht ihrer Brut und zur Versorgung ihrer Drüsen, die Futtersaft, Fermente und Wachs erzeugen. Die Pollenhöschen auf der Biene kommen zustande durch ein höchst interessantes Zusammenspiel der Bienenbeine. Dabei wird zuerst in einer Bürste des rechten Hinterbeins gesammelt, mit einem Kamm am linken Bein aus dieser Bürste zusammengestrichen, auf die Innenseite des linken Beins übertragen, dann durch einen eigenen Pollenschieber durch das Gelenk hindurch auf die Außenseite der linken Schiene gepreßt und mit dem Mittelbein festgetreten, so daß der Pollen als kompaktes Kügelchen zusammenhält. Nachdem Wissenschaftler den hohen Heilwert des Blütenpollens festgestellt hatten, haben die Imker einen Weg gefunden (die sogenannte Pollenfalle), um den Bienen einen Teil ihrer Pollenladungen abzunehmen. Etwa ein Zehntel des von den Bienen gesammelten Pollens kann der Imker abernten, ohne die Bienenvölker zu schädigen.
Für die Bienen ist Pollen ein Grundnahrungsmittel zur Aufzucht ihrer
Brut , für den Menschen ist er durch seine hohen Vitaminanteile
(alle B- Vitamine, Vitamin A und Vitamin C) ein gesundes Naturprodukt. Durch
seine günstige Beeinflussung auf Darm und Magenfunktion heilt er widerspenstige
Verstopfungen, ist appetit-anregend, verhindert das Abmagern und verbessert
in großen Maße den Allgemeinzustand.
Der Blütenpollen enthält etwa 35% Proteine, 15-20% lebenswichtige
Aminosäuren und ca. 40% zuckerhaltige Substanzen. Durch die Förderung
der Hirndurch-blutung verbessert sich das Denkvermögen, wirkt belebend
auf die Psyche und läßt bei Blutarmut die Zahl der roten Blutkörperchen
um ca. 20-30% und das Hämoglobin um etwa 15% ansteigen. Weiters kann
der Pollen auch bei Nervenschwäche helfen und hat sich bei Prostataerkrankungen
bestens bewährt.
Wie nimmt man Pollen:
Pro Tag genügen zwei Kaffeelöffel voll Pollen, um eine Verbesserung des Allgemeinzustandes zu bewirken. Einmal im Jahr, bei akuten Fällen zweimal, sollte man eine Pollenkur machen. Die günstigen Zeiten dafür sind Frühjahr und Herbst. Man kann den Pollen aber auch in Honig, unter Müsli oder mit Joghurt vermischen und ihn so mit Genuß verzehren.
Dosierung für Pollenkur:
1.Woche 15g pro Tag morgens nüchtern einnehmen. 2. und 3. Woche 30g
pro Tag, je zur Hälfte 1/4 Std. vor dem Frühstück und 1/4 Std.
vor dem Abendessen einnehmen. 4. Woche ist gleich 1. Woche. Die übrige
Zeit des Jahres genügen 8g Blütenpollen (2 Kaffeelöffel) täglich.